Corona

Land Berlin: Als Vermieter kein Vorbild



 

Das Land Berlin hat unser Hostel per Verordnung Mitte März geschlossen. Touristische Übernachtungen sind verboten. Das Land Berlin ist auch gleichzeitig unser Vermieter (städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG) und möchte bis auf weiteres die volle Miete berechnen.

Die aufgrund der Schließung fehlenden Umsätze für 2020 werden von uns - wie auch von vielen anderen Betrieben - in den nächsten Jahren nicht zusätzlich erwirtschaftet bzw. nachgeholt werden können. Daher ist ein Zahlungsaufschub der Miete (= Kredit) nicht ausreichend. Wir fordern daher einen teilweisen Mieterlass in Anbetracht der aktuellen Situation.

Der Senat selbst hat private Vermieter dazu aufgerufen, eine faire und einvernehmliche Lösung mit den Mietern zu finden. In den letzten Tagen wurde jedoch deutlich, dass gerade landeseigene Wohnungsbaugesellschaften in der aktuellen Corona Krise keine entsprechenden Anweisungen vom Senat erhalten haben.

Wir fordern vom rot-rot-grünen Senat, dass er seine politische Verantwortung erkennt und die Rolle als vorbildlicher Vermieter wahrnimmt. Besonders betroffenen Gewerbe- und Wohnungsmietern muss die Miete zumindest in Teilen erlassen werden um deren Existenzen zu sichern.

Die Lasten müssen fair und solidarisch zwischen Mieter und Vermieter geteilt werden.

Die Corona Soforthilfe (15.000 €) ist nicht für alle ausreichend. Für uns entspricht dies in etwa den monatlichen Raumkosten. Die zu erwartenden Mietschulden der nächsten Monate entsprechen also einem Vielfachen der Soforthilfe.

Seit Betriebsöffnung in 2005 haben wir mehr als 1 Million € Miete an den Senat und ähnlich viele Steuern an Bund und Land bezahlt und sichern Lohn und Brot für zuletzt 15 Mitarbeiter.

Wir werden nun für die Dauer der Krise unsere Fenster verbarrikadieren. Dies ist auch als Zeichen der Ignoranz des Berliner Senats gegenüber betroffenen Mietern zu verstehen.


Wir unterstützen alle notwendigen Maßnahmen der Verantwortlichen zur Bekämpfung des Corona Virus. Trotzdem gilt es Existenzen nicht leichtfertig zu opfern.


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gottwald@linksfraktion.berlin,
katrin.schmidberger@gruene-fraktion-berlin.de,
iris.spranger@spd.parlament-berlin.de

Betreff:
Land Berlin: Als Vermieter kein Vorbild

Inhalt:
Das Land Berlin hat Mitte März zahlreiche Gewerbebetriebe per Verordnung geschlossen – so auch das EastSeven Hostel.

Das Land Berlin ist in vielen Fällen auch gleichzeitig Vermieter (städtische Wohnungsbaugesellschaften, z.B. die GEWOBAG) und möchte bis auf weiteres die volle Miete berechnen.

Die aufgrund der Schließung fehlenden Umsätze für 2020, können in den nächsten Jahren nicht zusätzlich erwirtschaftet werden - daher ist ein Zahlungsaufschub der Miete (= Kredit) nicht ausreichend. Wir fordern daher einen teilweisen Mieterlass in Anbetracht der aktuellen Situation für die geschlossenen Betriebe.

Der Senat hat private Vermieter dazu aufgerufen, eine faire und einvernehmliche Lösung mit den Mietern zu finden. In den letzten Tagen wurde jedoch deutlich, dass gerade landeseigene Wohnungsbaugesellschaften in der aktuellen Corona Krise keine entsprechenden Anweisungen vom Senat erhalten haben.

Wir fordern vom rot-rot-grünen Senat – vor allem vom Finanzsenator - dass er seine politische Verantwortung erkennt und die Rolle als vorbildlicher Vermieter wahrnimmt. Besonders betroffenen Gewerbe- und Wohnungsmietern muss die Miete zumindest in Teilen erlassen werden um deren Existenzen zu sichern.

Die Lasten müssen fair und solidarisch zwischen Mieter und Vermieter geteilt werden.

Die Corona Soforthilfe ist oftmals nicht ausreichend, entspricht evtl. nur den Raumkosten für 1 Monat. Die zu erwartenden Mietschulden der nächsten Monate können also einem Vielfachen der Soforthilfe entsprechen.

Als Beispiel sei hier das EastSeven Hostel genannt
eastseven.de/de/corona.php

Wir unterstützen alle notwendigen Maßnahmen der Verantwortlichen zur Bekämpfung des Corona Virus. Trotzdem gilt es Existenzen nicht leichtfertig zu opfern – handeln Sie und weisen Sie entsprechend  Ihre Wohnungsbaugesellschaften an.

So werden Sie als Vermieter zum Vorbild.


Vielen Dank, Ihr EastSeven Team

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